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Zur Person: Maximilian Hecker

Ex-Straßenmusikant Hecker wuchs als Sohn einer Lehrerin und eines Ingenieurs im westfälischen Bünde auf. Schon in der dritten Klasse gründet er seine erste Band. 1998 kam er nach Berlin, um eine Ausbildung als Krankenpfleger anzugehen. Statt ins Klinikum zog es ihn zum Musizieren auf die Straße. 2001 wurde er erhört und bekam einen Plattenvertrag. Sein siebtes Studioalbum "Mirage of Bliss" ist gerade erschienen. Hecker wohnt in Berlin-Mitte.

Der Ostasien-Star Hierzulande ist Hecker eher Musikkennern als der breiten Masse bekannt. Im ostasiatischen Fernsehen untermalt sein gefühliger Singer/Songwriter-Pop Donut- und Handy-Werbung. Elfmal war er in Ostasien bereits auf Tour, sein Konterfrei schmückt Magazin-Cover, und Fans singen auf YouTube seine Lieder nach.

Der Autor Nachdem er die Erlebnisberichte anderer Musiker, wie Jens Friebes "52 Wochenenden", gelesen hatte, entschied Hecker sich, seine Tourerfahrungen zu teilen: Eine unerwiderte Liebe zu einer taiwanischen Sängerin, Selbstzweifel im Rampenlicht, gekaufte Küsse in Shibuya. "The Rise and Fall of Maximilian Hecker" ist Heckers erstes Buch.

Der Spaziergang Auf einer Stufe unter einem Ladenfenster in der Rosenthaler Straße 38 begann Heckers Karriere - als Straßenmusiker. 35 Hausnummern abwärts befand sich seine erste Plattenfirma. Wir spazierten eine verkürzte Variante seines Joggingwegs: Von der Torstraße aus am Heinrich-Zille-Park vorbei bis zum Nordbahnhof - und wir schlossen die Spaziergangsschlaufe wieder auf der Torstraße.