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Zur Person: Barrie Kosky

Privat Barrie Kosky wurde 1967 im australischen Melbourne als Enkel jüdischer Einwanderer aus Russland, Polen und Ungarn geboren. Er ging an die Melbourne Grammar School, wo er sein erstes Theaterstück inszenierte und sich in Musik und Musikgeschichte ausbilden ließ. Er wandte sich der Regie zu, stand aber in vielen seiner Produktionen selbst auf der Bühne oder saß am Klavier.

Karriere Barrie Kosky inszenierte viel in Australien - an der Sydney Theatre Company, bei der Bell Shakespeare Company und anderen Einrichtungen. 1996 übernahm er die künstlerische Leitung des Adelaide Festival. Nach dem Wechsel nach Europa war er zunächst Co-Direktor des Wiener Schauspielhauses. Danach entwickelte er sich zum gefragten Regisseur im deutschsprachigen Raum. Für die Berliner Staatsoper inszenierte er Monteverdis "L'Orfeo" und an der Komischen Oper "Le Grand Macabre" von György Ligeti. Nach vielen weiteren Inszenierungen wurde er im Mai 2012 als neues Mitglied in die Akademie der Künste berufen. Als Nachfolger von Andreas Homoki ist er nun Intendant an der Komischen Oper.

Preise Barrie Kosky erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2009 den Faustpreis für eine Produktion an der Staatsoper Hannover und 2011 den Laurence Olivier Award.

Spaziergang Der Spaziergang begann an der Komischen Oper, führte die Behrenstraße entlang und am Mahnmal für die ermordeten Juden Europas vorbei. Über die Hannah-Arendt-Straße ging es in die Glinkastraße - zum Weinrestaurant "Nö", wo sich nach den Opernabenden das Premierenpublikum trifft.