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Ursula von der Leyen

Werdegang Die 53 Jahre alte Tochter des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) kann auf eine kurze, aber rasante politische Karriere zurückblicken. 2003 machte sie Christian Wulff zur Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in Hannover. Doch schon mit dem Machtwechsel im Bund wurde die promovierte Ärztin und Mutter von sieben Kindern Familienministerin im Kabinett Merkel. Schnell sorgte von der Leyen dann auch in Berlin für Furore.

Leistungen Ursula von der Leyen modernisierte die Familienpolitik der Union mit ihrem Vorstoß zum massiven Ausbau der Kinderkrippen in Deutschland. Sie setzte auch das einkommensabhängige Elterngeld durch, das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern sollte. Nach der Bundestagswahl 2009 wurde von der Leyen, die sich ein neues Aufgabenfeld wünschte, Ministerin für Arbeit und Soziales. Sie entwickelte das Bildungspaket für bedürftige Kinder und gilt als mögliche Nachfolgerin Angela Merkels.