Sicherheit

Islamist: Securitas spricht von Fehler eines Subunternehmers

Das Sicherheitsunternehmen Securitas hat am Mittwoch sein Bedauern darüber geäußert, dass der 21-jährige mutmaßliche Salafist Florian L. von einem Subunternehmen auf der Großbaustelle des künftigen Flughafens BER beschäftigt wurde.

- Der von Verfassungsschützern als gefährlich eingestufte, radikale Islamist war am 2. August im Zuge einer Zollkontrolle gegen Schwarzarbeit entdeckt worden. "Wir bedauern, dass einer unserer Subunternehmer die Regeln verletzt und uns hintergangen hat. Deshalb nehmen wir diesen Vorfall zum Anlass, den Einsatz von Subunternehmern noch stärker als bisher zu prüfen", sagte Frank Salewsky, Geschäftsführer Securitas Berlin-Brandenburg. Dem Unternehmen hätten zu keinem Zeitpunkt Informationen über den islamistischen Hintergrund von Mitarbeitern eines Nachunternehmens vorgelegen. Securitas betonte, dass Florian L. außerhalb des zukünftigen Sicherheitsbereichs des BER tätig war.

Der wegen seiner Kontakte zu den mutmaßlichen Islamisten Hani N. und Samir M. ins Visier der Verfassungsschützer geratene Florian L. soll jedoch zeitweilig den Zugang zur Großbaustelle kontrolliert haben. Der in Reinickendorf aufgewachsene 21-Jährige war im Frühjahr bei den Ausschreitungen von gewalttätigen Salafisten in Bonn und Solingen anwesend, wo Polizisten mit Messern verletzt wurden.