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Chronik der Steuer-CD-Käufe

Januar 2006 Ein Ex-Mitarbeiter der Liechtensteiner Bank LGT bietet dem Bundesnachrichtendienst Bankdaten an. 800 Deutsche geraten unter Verdacht, es fließen 200 Millionen Euro an Strafen.

März 2010 Mehr als1000 Ermittlungsverfahren der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft mit Credit Suisse-Daten bringen 900 Millionen Euro ein.

Juni 2010 Bund und Niedersachsen kaufen rund 20.000 Datensätze, die 500 Millionen Euro einbringen.

Oktober 2010 Nordrhein-westfälische Finanzbehörden kaufen für 1,4 Millionen Euro Daten der Schweizer Bank Julius Bär - diese zahlt für 50 Millionen Euro, um die Ermittlungen zu beenden.

Oktober 2011 Nordrhein-Westfalen kauft erneut Bankdaten von rund 3000 mutmaßlichen Steuersündern.

Juli 2012 Für 3,5 Millionen Euro soll NRW wieder Daten von 1000 deutschen Kunden der Privatbank Coutts in Zürich gekauft haben.

August 2012 Wieder NRW: Die Daten sollen unter anderen Kunden der Schweizer Großbank UBS belasten.