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Und wieder sparen

Einigung Die griechische Regierungskoalition hat sich auf ein neues Sparpaket im Umfang von 11,5 Milliarden Euro geeinigt. Ohne das Reformpaket hätte dem Land wohl ein Austritt aus der Euro-Zone gedroht. Am Donnerstag begannen dann die Gespräche der Regierung mit den Experten der Troika von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) in Athen, in denen es um die Einzelheiten des Sparprogramms gehen soll.

3 Milliarden Euro braucht Griechenland wahrscheinlich noch in diesem Monat. Es wird also eng. Denn die Troika-Experten prüfen gerade Athens Reformfortschritte. Ihr Bericht soll erst im September vorliegen. Frühestens dann könnte Geld der Troika freigegeben werden, das zugesagt ist, aber bisher wegen mangelnder Reformanstrengungen nicht ausgezahlt wird. Wie die Lücke geschlossen werden soll, ist noch unklar.