Berliner Spaziergang

Zur Person: Margot Käßmann

Die Herkunft Am 3. Juni 1958 wird Margot Käßmann in Marburg (Hessen) geboren. Sie hat zwei ältere Schwestern, die Eltern betreiben eine Tankstelle und eine Autowerkstatt. In der tobt Klein Margot gern herum, was ihr von den Lehrlingen den Spitznamen "Kleiner Robert" nach dem Vornamen ihres Vaters einbringt. Noch heute kennt sie sich im Motorraum eines Autos aus. Sie ist Mutter von vier Töchtern, ihre Ehe wurde nach 26 Jahren 2007 geschieden.

Die Laufbahn Nach Abitur (1977) und Theologiestudium 1985 Ordination als Pfarrerin, 1989 Promotion ("Armut und Reichtum als Anfrage an die Einheit der Kirche"). Bis 1990 Gemeindepfarrerin in einem hessischen Kirchspiel, danach Lehraufträge in evangelischen Bildungseinrichtungen. 1994 bis 1999 Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentags. 1999 bis 2010 Bischöfin der Landeskirche Hannover, der größten in Deutschland. 2009 wird sie zudem als erste Bischöfin zur Ratsvorsitzenden der EKD als Nachfolgerin von Wolfgang Huber gewählt. Am 24. Februar 2010 tritt sie von beiden Ämtern wegen Alkohols am Steuer zurück.

In der Hauptstadt Im selben Jahr zieht sie nach Berlin, seit 2012 ist sie Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017. Schriften: Sie spricht von etwa zehn wichtigen Büchern, unter anderen "In der Mitte des Lebens", "Sehnsucht nach Leben", "Schlag nach bei Luther".

Der Spaziergang Vom S-Bahnhof Schlachtensee zum Restaurant "Fischerhütte" und zurück.