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Echte Freunde statt virtuelle

Umfrage US-Jugendliche verbringen zwar viele Stunden in sozialen Netzwerken im Internet, ziehen aber reale Begegnungen mit ihren Freunden den virtuellen vor. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1030 Jugendlichen, die von der Forschungsgruppe Common Sense Media in San Francisco ausgeführt und jetzt vorgestellt wurde.

Nutzer Demnach gaben 90 Prozent an, ein soziales Netzwerk zu nutzen, allen voran Facebook. Drei Viertel haben ein eigenes Benutzerkonto, mehr als die Hälfte nutzt das Netzwerk mindestens einmal täglich. Für 49 Prozent der Befragten stehen echte Begegnungen mit Freunden in der Gunst jedoch am höchsten. 33 Prozent nannten das Senden von SMS-Nachrichten als bevorzugte Kommunikation, nur sieben Prozent soziale Netzwerke und vier Prozent das Telefonieren.

Offline „Teenager betrachten die neue Technologie eher als Ergänzung der Kommunikation und nicht so sehr als Ersatz“, sagte Victoria Rideout von Common Sense Media. 52 Prozent der Befragten gaben an, die sozialen Netzwerke verstärkten ihre Freundschaften. Allerdings äußerten auch 43 Prozent den Wunsch, sie könnten den Netzwerken von Zeit zu Zeit entkommen.