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Reaktionen auf die Wahl

Frank Schäffler Der Euro-Kritiker Frank Schäffler (FDP) sagte, mit dem Sieg der ND "wird das Elend nur verlängert", sagte Schäffler heute.de. Sollte Griechenland Teil der Eurozone bleiben, werde der Euro nicht überleben. Er lobte Syriza: "Sie sagen, sie wollen die Reformmaßnahmen nicht umsetzen. Das ist zumindest ehrlich."

Didier Reynders Der belgische Außenminister Didier Reynders gibt der ND den Vorzug: "Es ist besser, Leuten gegenüberzusitzen, die bereit sind zu diskutieren", meinte der liberale Politiker. Er sagte, es gebe einen Spielraum für mögliche Gespräche über die Fristen bei den Sparmaßnahmen. Das sei jedoch kein "Blankoscheck".

Michael Heise Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise sieht "harte Wochen mit Unsicherheiten" für die Bürger und Finanzmärkte bevorstehen. Die Parteien in Griechenland hätten rund vier Wochen Zeit, bis die nächsten größeren Zahlungen für Griechenland aus den Hilfspaketen freigegeben oder gestoppt würden.

Jörg Krämer Das Der Chefvolkswirt der Commerzbank ist sich sicher, dass die Staatengemeinschaft große Konzessionen an die neue Regierung machen wird. Hilfreich sei das nicht. "Der griechische Staat bedarf einer Generalinventur, er braucht tiefgreifende Reformen, ein echten Neuaufbau", sagte Krämer weiter.