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Fünf Familien werden betreut

Behandlung Fünf Familien werden im Mordfall Lena von der Stadt Emden betreut. Um sie vor der Öffentlichkeit zu schützen, befinden sie sich zum Teil nicht mehr innerhalb des Stadtgebiets, sagte der Sprecher der Stadt Emden, Dieter Mansholt. Mit der Betreuung seien fachkundige Mitarbeiter des Jugendamts betraut worden.

Trauma Betreut werden die Familien des Opfers, des 18-jährigen Tatverdächtigen und eines zwischenzeitlich zu Unrecht festgenommenen 17 Jahre alten Berufsschülers. Ebenfalls in der Obhut der Stadt befinden sich die Familien eines elfjährigen Jungen, der mit Lena am Tattag Enten gefüttert hatte, sowie eines 16-Jährigen, der im Internet mit Name und Bild vorverurteilt worden war, obwohl er unschuldig ist.

Demonstration Unterdessen hat die Stadt Emden zusammen mit Kirchen, Sportvereinen und Gewerkschaften zu einer Demonstration gegen Selbstjustiz aufgerufen. Die Kundgebung unter dem Motto „Gegen Intoleranz, Vorverurteilung und Selbstjustiz“ ist für den 13. April vor dem Emder Rathaus geplant.