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Vom Türsteher zum Polizisten

Person Cid Jonas Gutenrath wuchs in Hamburg auf, im dortigen Rotlichtmilieu, wie er sagt. Dort war er später Türsteher, bis er zur Marine ging, als Taucher. Über die Bundesmarine und den Bundesgrenzschutz kam er nach Berlin, wo er erst als Streifenpolizist und dann als Zivilfahnder unterwegs war. Schwerpunkt: Betäubungsmittel und Prostitution. Später ging es weg von der Straße, in die Einsatzzentrale in Tempelhof. Heute ist er in der Polizeihundestaffel. Gutenrath, 45 Jahre alt, wohnt vor den Toren Berlins. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Anrufe Gutenrath hat mit Tausenden Menschen telefoniert, einige Gespräche haben auch mal zwei bis drei Stunden gedauert. "Das Spektrum", sagt er, "ist breit - vom Falschparker bis zur übelsten Tragödie." Berlin habe er am Telefon als "durchwachsen, international und spannend" wahrgenommen.

Buch "110 - Ein Bulle hört zu" von Cid Jonas Gutenrath gibt es seit gestern im Buchhandel. Es hat 382 Seiten und kostet 14,99 Euro (Ullstein).