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Zur Person

Der Wissenschaftler Am 2. Oktober 1954 in Berlin als Sohn einer Ärztin und eines Agrarwissenschaftlers geboren, ist Jan-Hendrik Olbertz mit fünf Geschwistern in Rostock aufgewachsen. Nach seinem Abitur studierte er in Greifswald und in Halle Deutsch und Musik auf Lehramt. Er wurde wissenschaftlicher Assistent und habilitierte im Bereich Erziehungswissenschaft und Erwachsenenpädagogik. Jan-Hendrik Olbertz ist seit 1975 verheiratet und hat drei Kinder.

Der Politiker Ein Jahr nach dem Mauerfall lehrte Olbertz an der Universität Bielefeld und folgte danach einem Ruf nach Halle-Wittenberg. Im Jahr 1996 gründete er das Institut für Hochschulforschung, das er bis 2000 als Direktor leitete. Dann übernahm er die Leitung der Franckeschen Stiftungen in Halle und wurde im Jahr 2002 Kultusminister von Sachsen-Anhalt. Als Parteiloser vermittelte er zwischen den Fraktionen und schaffte es innerhalb seiner Amtszeit, die Stellung seines Bundeslandes in der Pisa-Studie stark zu verbessern.

Der Präsident Nach monatelanger Sichtung der Kandidaten entschied sich die Findungskommission der Humboldt-Universität für Olbertz als einzigen Kandidaten. In der Wahl erreichte er 49 von 57 Stimmen im Konzil. Nur zwei Monate später aber geriet der neue Präsident in die Kritik wegen seiner Dissertations- und Habilitationsschrift, sagte damals, er wolle an seinem Handeln gemessen werden.

Die Route Die Spazierfahrt begann in der Humboldt-Universität und führte über Reichstag, Siegessäule und Kudamm bis zum Brücke-Museum. Von dort ging es zum "Wiener Caféhaus" und schließlich zum S-Bahnhof Wannsee.