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Zur Person

Vita Wladimir M. Grinin wurde 1947 in Moskau geboren. Verheiratet ist er seit 43 Jahren mit Liudmila W. Grinina. Sie haben eine erwachsene Tochter.

Karriere Studium am Moskauer Institut für Internationale Beziehungen mit Schwerpunkt Völkerrecht (Abschluss 1971) und an der Diplomatischen Akademie des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der UdSSR (Abschluss 1982). Erste diplomatische Auslandsstation ist die Botschaft in Bonn von 1973 bis 1980. Es folgen vier Jahre in Genf bei den Verhandlungen über Abrüstung und Rüstungskontrolle mit den USA. 1986 (bis 1992) Rückkehr nach Deutschland, diesmal als Botschaftsrat nach Ost-Berlin. Von 1994 bis 1996 ist er Direktor im Moskauer Außenamt, zuständig unter anderem für die Beziehungen zu Deutschland, von 2000 bis 2003 Generalsekretär des Außenministeriums. Botschafter war er in Österreich, Finnland, Polen und seit Juli 2010 in Deutschland.

Botschaft Zar Nikolaus I. kaufte in den Dreißigerjahren des 19. Jahrhunderts auf dem heutigen Gelände Unter den Linden ein Palais, das er zur Botschaft ausbaute. Daneben ließ er eine Kirche auf russischer Heimaterde errichten. Die wurde mit Pferdefuhrwerken aus Russland herangekarrt. Auch nach der Oktoberrevolution blieb die Botschaft ein gesellschaftlicher Anziehungspunkt. 1942 zerstörte ein Bombenangriff Botschaft und Kirche. Das heutige Gebäude wurde 1951 nach Plänen des sowjetischen Architekten A. Strischewski erbaut.

Der Spaziergang: Holsteiner Ufer bis zur Lessingbrücke, am anderen Ufer (Helgoländer Ufer) zurück zur Moabiter Brücke.