Reformen

Berlusconi vor dem Sturz in Italien

Für die Euro-Zone ist Italien spätestens seit dieser Woche ein enormes Problem. Nur einer hat das bisher noch nicht so recht erkannt: Silvio Berlusconi.

Der Regierungschef der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone nach Deutschland und Frankreich müsste radikale Reformen anschieben, um die Schulden in den Griff zu bekommen und die ausufernden Staatsausgaben zu begrenzen. Passiert ist bisher - nichts. Doch jetzt wird es ernst. Die Regierungskoalition beugt sich wohl dem Druck der Euro-Länder und arbeitet an einem Sparprogramm. Infrastrukturminister Altero Matteoli sprach von schwierigen internen Gesprächen und schloss sogar einen Sturz der Regierung nicht aus. Das wäre das politische Ende von Berlusconi. art