Info: Maria Schrader

Zur Person

An der Schule Maria Schrader wurde am 27. September 1965 in Hannover geboren und wuchs auch dort auf. Sie brach das Abitur mit 17 Jahren ab, hatte schon 1982 ein Engagement am Staatstheater Hannover und ging ein Jahr später nach Österreich, um Schauspiel zu studieren. Doch nach drei Jahren am Max-Reinhardt-Seminar brach sie auch diese Ausbildung ab und zog mit ihrem damaligen Freund, dem Schweizer Regisseur Dani Levy, 1986 nach Berlin.

Beim Film Mit Dani Levy drehte sie ihren ersten Kinofilm "RobbyKallePaul" in ihrer damaligen WG in Charlottenburg und später auch Filme in den USA, zum Beispiel "Meschugge". Einem großen Publikum bekannt wurde sie durch die Rollen in Doris Dörries "Keiner liebt mich" und "Bin ich schön" - ihren endgültigen Durchbruch hatte sie mit "Aimée und Jaguar", der die Geschichte einer lesbischen Liebe in der NS-Zeit in Berlin erzählt. Der Film beruht auf der wahren Geschichte von Felice Schragenheim, nach der sie ihre Tochter benannt hat, die sie 1998 zusammen mit dem Regisseur Rainer Kaufmann bekam. 2007 erschien "Liebesleben", ein Film, den Maria Schrader als Regisseurin gedreht hat.

Am Theater Seit drei Jahren tritt Maria Schrader vor allem auf Bühnen auf, in Hamburg, Köln, Düsseldorf und seit diesem Jahr im Deutschen Theater in Berlin. Das Stück "Winterreise" von Elfriede Jelinek hatte am 9.9. Premiere und läuft am 18.9., 1.10., 3.10. und 26.10.

Der Spaziergang Die Route führte vom Café "Pasternak" an der Knaackstraße zur Schönhauser Allee, von dort weiter über Schwedter Straße, Christinenstraße, Zionskirchstraße bis zum Zionskirchplatz und dann zurück zur Knaackstraße.