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Zur Person

Die Heimat Leonhard R. Müller wurde 1946 in Ludwigsburg geboren und wuchs im badischen Pforzheim auf. Nach dem Gymnasium absolvierte er eine Wirtschaftsschule und anschließend bei einer Pforzheimer Tochterfirma von Christian Dior eine Lehrausbildung zum Wirtschaftskaufmann. Müller arbeitete den größten Teil seines Lebens für Schweizer Uhrenfabrikanten. 2004 gründete er in Friedenau die neue Askania AG. Müller ist geschieden und hat zwei erwachsene Söhne, die in Süddeutschland leben. Er selbst wohnt in Babelsberg.

Die Firma Die ursprüngliche Askania Werke AG wurde 1871 von Carl Bamberg - Sohn eines Uhrmachers und Protegé von Carl Zeiss - gegründet. Die AG hatte ihren Hauptsitz an der Kaiserallee, heute: Bundesallee. Sie wurde zum bedeutendsten deutschen Unternehmen für Luftfahrt- und Navigationsinstrumente. Das Produktionsprogramm umfasste Piloten-Uhren, U-Boot-Kompasse, Entfernungsmesser, Visiereinrichtungen, Druckmesser für Fesselballone und Filmkameras. In den 60er-Jahren gingen die Fertigungsstätten der Askania Werke AG in anderen Unternehmen auf. 1971 wurde Askania vollständig von Siemens übernommen.

Der Preis 2008 rief Leonhard R. Müller den Askania-Preis ins Leben, seit 2009 offiziell Askania-Award genannt. Zu den bisherigen Preisträgern gehören der Regisseur Sönke Wortmann und die Schauspieler David Kross, Natalie Wörner und Paula Kalenberg.

Der Spaziergang Start ist der Sitz der Askania AG an der Roennebergstraße, der Weg führt durch die Stubenrauchstraße bis zum III. Städtischen Friedhof in Friedenau, von dort durch die Bundesallee zurück zum Firmensitz.