Teenie-Affäre

Die Ex-Freundin spricht: "Zwei Tage blieben wir im Hotel"

Die heute 17-jährige Ex-Freundin von Christian von Boetticher bekennt sich zur damaligen Beziehung und verteidigt den Ex-Landeschef der CDU in Schleswig-Holstein. "Es war Liebe", sagte die Düsseldorferin.

"Ich kann bis heute nichts Schlechtes über Christian sagen. Schließlich steckt hinter dem Politiker auch nur ein Mensch mit Gefühlen."

Das Blatt zitiert die junge Frau weiter: "Er schrieb mir Hunderte Mails und SMS. Monate später folgte dann das erste persönliche Treffen im Steigenberger in Düsseldorf, wo wir Sex hatten. Zwei Tage lang blieben wir im Hotel." Auch für die plötzliche Bekanntmachung des bereits beendeten Verhältnisses hat die 17-Jährige laut "Express" eine Erklärung: Sie vermutet dahinter eine Person, die sich an dem Politiker rächen wolle.

Die Beziehung Boettichers zu der damals 16-Jährigen war nach Einschätzung der Parteiführung zwar moralisch, nicht aber rechtlich fragwürdig. Tatsächlich sind sexuelle Beziehungen zu Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren laut Paragraf 182 des Strafgesetzbuches nur dann strafbar, wenn eine Zwangslage der minderjährigen Person ausgenutzt wird. Besonderes Augenmerk legt der Gesetzgeber darauf, ob ein Erwachsener ein Erziehungs-, Ausbildungs- oder Betreuungsverhältnis zu Minderjährigen ausnutzt. Möglich sind Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren. Strafbar ist zudem bezahlter Sex mit Minderjährigen. Dazu heißt es im Gesetz: "Ebenso wird eine Person über achtzehn Jahren bestraft, die eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie gegen Entgelt sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt." Geht es um Kinder unter 14 Jahren, sind sexuelle Handlungen laut Paragraf 176 strafbar. Die Freiheitsstrafe kann hier von sechs Monaten bis zu zehn Jahren betragen. Wird der Fall als besonders schwer eingestuft, sollte die Strafe dem Strafgesetzbuch zufolge nicht unter einem Jahr liegen.