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Die Nachfolger der Zivis

Freiwilligendienst Wegen des Wegfalls des Zivildienstes ab dem 1. Juli wurde der Freiwilligendienst geschaffen. Daneben wird es weiterhin das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) geben. Insgesamt wird mit 35 000 Bundesfreiwilligen geplant, überwiegend in Einrichtungen, in denen es bisher Zivis gibt. Der Dienst kann etwa im sozialen, ökologischen oder sportlichen Bereich geleistet werden und steht Männern und Frauen nach Abschluss der Schule offen.

Taschengeld Im Gegensatz zum FSJ können den Bundesfreiwilligendienst auch Menschen über 27 Jahren leisten. Zwölf Monate ist die Regeldauer, er kann aber auch auf sechs Monate verkürzt oder auf zwei Jahre verlängert werden. Die Einsatzstellen entscheiden, wie hoch das sogenannte Taschengeld ist. Die Höchstgrenze liegt bei 330 Euro pro Monat. Das Familienministerium hat eine Hotline zum Dienst geschaltet. Telefon: 0221-36730.