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Regierungsklausur geplant

Indiskretionen CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat scharfe Kritik an der Zusammenarbeit in der schwarz-gelben Koalition geübt. Die Indiskretionen nach dem jüngsten Koalitionsausschuss seien ein "großes Ärgernis", sagte Gröhe der "Süddeutschen Zeitung". Außerdem seien Versuche, sich anschließend von gemeinsamen Beschlüssen zu distanzieren, nicht hilfreich. Die Energiewende könne eine Erfolgsgeschichte der Koalition werden. "Niemand sollte das zerreden."

Streitfragen Nach dem Streit um den Atomausstieg und die Euro-Rettung will sich Schwarz-Gelb nun auf einer Klausurtagung wieder zusammenraufen. Im kleinen Kreis wollen die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU, CSU und FDP noch vor der Sommerpause alle Streitfragen erörtern. Aus Parteikreisen hieß es, Kanzlerin Angela Merkel und Rösler hätten sich darauf während ihrer gemeinsamen USA-Reise verständigt.