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Anneke Kim Sarnau

Biografie Anneke Kim Sarnau wurde am 25. Februar 1975 in Elmshorn geboren. Sie ist Urenkelin des Schauspielers Hans Söhnker (1903-1981). Nach dem Abitur studierte sie von 1993 bis 1996 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Sie lebt heute in Charlottenburg.

Karriere Ihr erstes Engagement erhielt Anneke Kim Sarnau nach ihrem Studium unter Claus Peymann am Wiener Burgtheater. Ihr Filmdebüt gab sie 1998 in Stefan Krohmers "Barracuda Dancing". Der Regisseur besetzte sie ein Jahr später auch in dem Drama "Ende der Saison" als Filmtochter von Hannelore Elsner. Seitdem folgten zahlreiche Rollen in Kino- und Fernsehfilmen - darunter in dem preisgekrönten Streifen "Fremde Haut". Im Jahr 2005 stand sie erstmals in einer internationalen Produktion vor der Kamera - in dem Politthriller "Der ewige Gärtner" von Fernando Meirelles. Der hatte bei ersten Sichtungen ihrer Filme noch gesagt: "Zu düster, zu negativ, zu heftige Sachen." Bei einem Treffen hatte ihn die junge Schauspielerin dann aber von sich überzeugen können.

Kommissarin Eine ihrer ersten herausragenden Rollen war die einer jungen Polizistin in dem Film "Die Hoffnung stirbt zuletzt". Von 2007 bis 2008 war sie als Kommissarin Kerstin Winter in der Krimi-Comedy-Serie "Dr. Psycho" zu sehen. Seit Februar 2009 sind Anneke Kim Sarnau und ihr Kollege Charly Hübner für den NDR ein Ermittlerduo in der Krimiserie "Polizeiruf 110". Derzeit wird eine neue Folge gedreht, in dem eine filmische Entwicklung für die schwanger gewordene - im Drehbuch aber nicht schwangere - Anneke Kim Sarnau gefunden werden muss. Die Lösung wird aber noch nicht verraten.

Ehrungen Für ihre Hauptrollen in den Filmen "Ende der Saison" und "Die Hoffnung stirbt zuletzt" wurde Anneke Kim Sarnau vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Fernsehpreis und zweimal mit dem Grimme-Preis mit Gold. Außerdem erhielt sie den Bayerischen Fernsehpreis und die Lilli-Palmer-Gedächtniskamera als beste Nachwuchsschauspielerin.

Spaziergang Vom Jagdschloss Grunewald am See entlang, zwischendurch mit kleinen Umwegen, immer dem Hund hinterher. Und schließlich durch den Wald wieder zurück.