Interview

Mehr Energie sparen durch Modernisieren

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Was neue Fenster und Fassadendämmung bringen

Die Umwelt schützen und den eigenen Geldbeutel entlasten: Das geht. Wie kann man zuhause Energie sparen? Dazu hat Jugendreporterin Alica Grindel (12) vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Spandau den Energiesparexperten der Gesobau AG, Frank Druska, interviewt. Seine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Mieter nach der Modernisierung deutlich weniger für Energie bezahlen als vorher, also, dass sie Energie sparen:

„Energie kostet Geld und bei geringerem Energieverbrauch spart man Kosten ein. Solch eine Modernisierung bedeutet, dass man hinterher mehr Geld für die Miete bezahlt als vorher, weil die Gesobau in das Gebäude investiert. Gleichzeitig sinken die Betriebskosten, weil die Mieter weniger Energie verbrauchen, und das soll sich ungefähr die Waage halten“, sagt Frank Druska. Für die Planung der genauen Maßnahmen, wie z. B. dem Einbau von neuen Heizungen oder Fenstern oder auch einer neuen Dämmung, ist die Abteilung Technik zuständig. Die Finanzabteilung beschäftigt sich mit den Finanzierungen der Modernisierungsmaßnahmen.

Auf welche Maßnahmen setzt die Gesobau, damit in den modernisierten Wohnungen auch wirklich weniger Energie verbraucht wird? Neue Fenster und Fassadendämmung bringen viel. Druska: „Es werden neue Fenster eingebaut, Fassaden werden gedämmt und die Heizungen modernisiert. Somit geht weniger Energie verloren. Im Winter bleibt die Wärme daher in der Wohnung und im Sommer heizt sie sich nicht auf.“

Und was muss eine drei- bzw. vierköpfige Familie jährlich etwa an Energiekosten zahlen? Was spart sie, wenn sie in einer modernisierten Wohnung lebt? Auch auf diese Fragen hatte der Experte eine Antwort: „Bei einer Wohnung im Märkischen Viertel mit einer durchschnittlichen Größe von 70 Quadratmetern betragen die Energiekosten ohne Strom zirka 160 Euro pro Monat. Nach der Modernisierung sinken diese Kosten auf ungefähr 90 Euro. Der Vermieter kann diese Kosten also durch Modernisierungsmaßnahmen beeinflussen, die Stromkosten jedoch nicht. Die Höhe der Stromkosten ist bei jedem Mieter unterschiedlich.“

Für alle, die ihre Energiekosten zuhause senken wollen, hat Druska ein paar besonders effektive Tipps: „Im Winter gilt: Die Temperatur in der Wohnung um ein Grad abzusenken, spart zirka sechs Prozent der Heizkosten. Es lohnt sich also, ein Thermometer aufzuhängen und je nach Nutzung der Räume den Regler an der Heizung runterzudrehen, zum Beispiel morgens, wenn man das Haus verlässt.“

Im Internet findet man weitere Tipps, z. B. hier: „ www.bmu.de “.