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Politik I

Flüchtlinge: Grüne fordern 1000 zusätzliche Jobvermittler ++ Bildung: Wanka wünscht sich das Fach „Alltagswissen“ an Schulen ++ Eigentümerverband: Mietpreisbremse bremst die Mieten kaum ++ Religion: Kirchentag ruft zur Lösung globaler Konflikte auf

Grüne fordern 1000 zusätzliche Jobvermittler

Die Grünen fordern ein Sofortprogramm der Bundesregierung, um Flüchtlinge schnell in Arbeit und Ausbildung zu bringen. In einem Antrag, der der Berliner Morgenpost vorliegt, fordern sie mehr Geld für Deutschkurse, die Anerkennung ausländischer Qualifikationen und für die Beratung und Vermittlung in Arbeitsagenturen und Jobcentern. Die Grünen-Fraktion will den Antrag in der kommenden Woche in den Bundestag einbringen. Insbesondere sollten 1000 neue Arbeitsvermittler eingestellt werden.

Wanka wünscht sich das Fach „Alltagswissen“ an Schulen

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will an den Schulen ein Unterrichtsfach einführen, dass die Schüler besser auf die Herausforderungen des Alltags vorbereitet. Wanka sagte „Bild am Sonntag“, „das Fach ,Alltagswissen‘ fände ich gut. Dort könnten die Schüler Dinge lernen, die für ihr praktisches Leben wichtig sind.“ Sie denke da an die Fallen in Handyverträgen, handwerkliche Fähigkeiten, aber auch an Grundkenntnisse in richtiger Ernährung und Kochen.

Mietpreisbremse bremst die Mieten kaum

Die neue Mietpreisbremse wird nach Ansicht von Hauseigentümern und Mietervereinen nur einen geringen Einfluss auf die Mieten haben. Preistreiber am Wohnungsmarkt sei vor allem der Staat, sagte Inka-Marie Storm vom Verband „Haus und Grund“ der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Steigende Strompreise und Grundsteuern würden zu höheren Nebenkosten führen. Außerdem würden die Vermieter durch neue Auflagen wie beispielsweise zum Klimaschutz belastet.

Kirchentag ruft zur Lösung globaler Konflikte auf

Mit Aufrufen zur Lösung globaler Konflikte ist am Sonntag der evangelische Kirchentag in Stuttgart zu Ende gegangen. „Trauen wir Gott mehr zu als ein bisschen Sozialromantik: einen Frieden, der die Welt umfasst“, sagte die Hildesheimer Pastorin Nora Steen im Schlussgottesdienst auf dem Cannstatter Wasen. Nicht nur die Regierungschefs beim G7-Gipfel in Elmau seien gefordert, betonte sie. Jeder stehe mit seinen Möglichkeiten in der Verantwortung.