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Homo-Ehe: CDU-Politiker Jens Spahn fordert mehr Toleranz ++ Parteien: AfD-Vorsitz: Lucke fordert Petry zur Kandidatur auf ++ gesundheit: Minister Gröhe will gegen Chefarzt-Boni vorgehen

CDU-Politiker Jens Spahn fordert mehr Toleranz

Jens Spahn (CDU) wirbt in der Debatte um die Äußerungen der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für mehr Toleranz. „Ich sehe das in der Sache anders, zumal sowohl die Verwandtenehe als auch die Vielehe im breiten gesellschaftlichen Konsens ausdrücklich gesetzlich verboten sind“, sagte er der „Frankfurter Rundschau“. „Aber ich werbe für eine offene und ehrliche Debatte.“

AfD-Vorsitz: Lucke fordert Petry zur Kandidatur auf

Der Vorsitzende der von internen Querelen gelähmten AfD, Bernd Lucke, hat seine Widersacherin Frauke Petry aufgefordert, gegen ihn für den Parteivorsitz zu kandidieren. „Ich bin immer dafür, dass es eine Alternative gibt“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Sie hat viel Energie investiert, um nach der Position des ersten Vorsitzenden zu greifen. Ich finde es gut, wenn ich einen Gegenkandidaten habe.“

Minister Gröhe will gegen Chefarzt-Boni vorgehen

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will gesetzlich gegen Bonuszahlungen für Chefärzte vorgehen. „Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass nur Behandlungen durchgeführt werden, die medizinisch auch notwendig sind“, sagte Gröhe der „Rheinischen Post“. Im Klinikreformgesetz sollen alle Zielvereinbarungen verboten werden, die „die Unabhängigkeit der medizinischen Entscheidung beeinflussen“.