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Politik II

Italien: Berlusconi verwechselt Wahlveranstaltung ++ Burundi: Neuer Krisengipfel zur Eskalation der Lage ++ Griechenland: Neue Verhandlungen über Erdgasleitung mit Moskau

Berlusconi verwechselt Wahlveranstaltung

Dem ehemaligen italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi ist im Wahlkampf vor den Regionalwahlen in Italien ein peinlicher Fehler unterlaufen. Der 78-Jährige nahm in Segrate bei Mailand am Straßenfest des konkurrierenden Mitte-links-Kandidaten Paolo Micheli teil und warb für diesen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Er blieb demnach etwa fünf Minuten, bis er merkte, dass er das falsche Fest erwischt hatte. Berlusconi droht mit seiner Mitte-rechts-Partei Forza Italia laut Umfragen ein schlechtes Ergebnis bei den Wahlen.

Neuer Krisengipfel zur Eskalation der Lage

Ein neuer Krisengipfel der ostafrikanischen Staatengemeinschaft soll zur Lösung der politischen Krise in Burundi beitragen. Die Krise in Burundi wurde ausgelöst, als Präsident Pierre Nkurunziza Anlauf für eine dritte Amtszeit nahm. Dies verstößt aus Sicht seiner Kritiker gegen die Verfassung. Seit Wochen gibt es daher Proteste. Mehr als 110.000 Menschen sind nach UN-Angaben aus Angst vor neuer Gewalt außer Landes geflohen.

Neue Verhandlungen über Erdgasleitung mit Moskau

Griechenland und Russland verhandeln über den Bau einer Erdgasleitung durch den klammen Euro-Staat. Der griechische Energieminister Panagiotis Lafazanis sei am Freitag zu Gesprächen nach Moskau gereist, teilte das Ministerium am Wochenende mit. Es sei dabei um die Finanzierung der geplanten Pipeline Turkish Stream gegangen, die von einem Konsortium aus russischen und europäischen Unternehmen gebaut werden soll.