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Politik II

Wikileaks-Gründer: Haftbefehl gegen Assange gilt weiterhin ++ Russland: Putin und US-Minister Kerry beraten über Ukrainekrise ++ Südsudan: Hilfsorganisationen verlassen Kampfgebiete ++ Saudi-Arabien: König sagt Gipfeltreffen mit Obama ab

Haftbefehl gegen Assange gilt weiterhin

Wikileaks-Gründer Julian Assange ist mit seiner Berufung gegen den seit 2010 bestehenden Haftbefehl vor dem Obersten Gericht Schwedens gescheitert. Das Gericht sehe keinen Grund dafür, den Haftbefehl aufzuheben, hieß es am Montag in einer Mitteilung. Die Ermittler hätten bereits erste Schritte eingeleitet, um Assange in London zu Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs und der Vergewaltigung zu befragen.

Putin und US-Minister Kerry beraten über Ukrainekrise

Russlands Präsident Wladimir Putin und dessen Außenminister Sergej Lawrow empfangen an diesem Dienstag US-Außenminister John Kerry im Schwarzmeer-Kurort Sotschi. Thema der Gespräche sei unter anderem der Ukrainekonflikt, wie das State Department am Montag in Washington mitteilte. Diese Reise soll die direkte Kommunikation mit hochrangigen russischen Vertretern aufrecht erhalten.

Hilfsorganisationen verlassen Kampfgebiete

Angesichts heftiger Kämpfe haben sich alle Hilfsorganisationen aus dem Norden des Südsudans zurückgezogen. Damit seien nun rund 300.000 Menschen ohne für ihr Überleben eigentlich notwendige Hilfe, erklärte der UN-Verantwortliche für den Südsudan, Toby Lanzer, am Montag. „Die gegenwärtigen Kämpfe haben alle Nichtregierungsorganisationen und alle UN-Abteilungen gezwungen, ihr gesamtes Personal abzuziehen.“

König sagt Gipfeltreffen mit Obama ab

Der saudische König Salman verzichtet auf eine Teilnahme am Gipfeltreffen der USA mit den Ländern des Golfkooperationsrates (GCC). Offiziell schob das konservative islamische Königreich die Lage im Jemen als Grund vor, doch es werden Verstimmungen wegen der amerikanischen Iran-Politik vermutet. US-Präsident Barack Obama will bei dem Treffen am Donnerstag das geplante Atomabkommen mit dem Iran erklären.