Leserbriefe

„Jeder kann mit Spenden Erdbebenopfern helfen“

Zum Artikel: „Überleben in Nepal“ vom 30. April

Die in Nepal vom Erdbeben betroffenen Menschen brauchen unser aller Hilfe, das ist eine moralische Verpflichtung! Neben den anlaufenden staatlichen Hilfsmaßnahmen kann jeder von uns helfen, indem er ein paar Euro spendet.

Christin Lauber, per E-Mail

Bei den Katastrophenmeldungen aus allen Teilen der Erde und dem damit verbundenen Kampf ums Überleben und den Einsätzen von Hilfsorganisationen, stellt sich mir immer wieder eine Frage: Warum werden für die schnelle Hilfe nicht grandiose Erfindungen genutzt?

Bereits vor Jahren entwickelten zwei Studenten Notunterkünfte, die aus Stoff sind, aber hart werden, sobald man sie benetzt. Zelt aufstellen, aufblasen, benetzen, fertig. Am Ende ist das so hart wie Beton und schützt vor Wind, Kälte und Regen. Innerhalb von 24 Stunden könnte so ein ganzes Dorf wieder aufgebaut werden. Aber offensichtlich scheint sich für das Produkt nur das Militär zu interessieren. Ebenfalls seit einigen Jahren gibt es eine Erfindung, die sauberes Wasser aus Schmutzpfützen oder Brackwasserlachen gewinnt. Damit könnten ganze Regionen mit Trinkwasser versorgt werden.

Ivonne Herrmann, Gatow

Dieser Alles- und Besserwisser sollte uns erspart bleiben

Zum Artikel: „Der Prediger“ vom 29. April

Wer Jürgen Todenhöfer in einer Talkshow erlebt und die einzigartigen Erkenntnisse, die er bei seinen Reisen der ganz besonderen Art gewonnen hat, vermittelt bekommt, kann zumindest nicht leugnen, dass sich hier einer zu inszenieren versteht – auf eine aufreibend sanfte Prediger-Art. Todenhöfer sieht sich als die letzte Instanz in Sachen Terrorismus, der seiner Meinung nach ausschließlich auf US-amerikanischem Mist gewachsen ist. Beim Sonderfall Islamischer Staat (IS) hätten allerdings auch die Israelis ihre Hand im Spiel. Da er – wie er verlauten lässt – damit rechnete, dass die IS-Killer ihn und seinen Sohn vor laufenden Kameras ins Jenseits befördern könnten, hätten beide vorbeugend Giftkapseln mitgeführt. Man fragt sich, wie es der Mann schafft, das Audimax der Humboldt-Uni zu füllen. Zu hoffen bleibt, dass wenigstens das öffentlich-rechtliche Fernsehen uns diesen Alles- und Besserwisser fortan erspart.

Dirk Jungnickel, per E-Mail

Es wird zu wenig gegen Tierquälerei unternommen

Zum Artikel: „Taubenquäler gesucht – 1000 Euro Belohnung“ vom 28. April

In Berlin wird einfach zu wenig gegen Tierquälerei unternommen. Fast täglich ist zu lesen von Giftanschlägen auf Hunde. Oder Tauben werden mit Pfeilen abgeschossen und sterben einen grausamen Tod. Jahr für Jahr werden Tausende Tieren herzlos ausgesetzt. Es gibt ein Tierschutzgesetz, unzählige Verordnungen und Vorgaben zum Tierschutz, ja sogar als Staatsziel hat der Tierschutz Verfassungsrang erlangt. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, was wird durch Polizei, Staatsanwaltschaft oder Bezirksämter gegen solche Tierquäler unternommen? Vielmehr ist es so, dass Tierfreunde und Tierschutzorganisationen selbst anfangen zu ermitteln und Belohnungen für Hinweise auf die Täter ausloben oder durch Plakate und im Internet vor Giftködern gegen Hunde warnen.

Stefan Klippstein, per E-Mail