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Jemen: Saudi-Arabien erklärt Luftangriffe für beendet ++ Südafrika: Armee soll Angriffe gegen Ausländer eindämmen ++ Großbritannien: Schottische SNP rückt ins Zentrum des Wahlkampfes

Saudi-Arabien erklärt Luftangriffe für beendet

Knapp vier Wochen nach Beginn der Luftangriffe auf die Huthi-Rebellen im Jemen hat Saudi-Arabien eine neue Phase im Kampf gegen die Aufständischen angekündigt. Die Ziele des Einsatzes „Entscheidender Sturm“ seien erreicht, er werde um Mitternacht beendet, sagte ein Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Koalition am Dienstag. Bei der neuen Phase gehe es darum, die Rebellen vom Agieren abzuhalten und das Land wiederaufzubauen. Sprecher General Ahmed Asiri sagte, die Rebellen stellten keine Gefahr mehr für die Zivilisten dar.

Armee soll Angriffe gegen Ausländer eindämmen

Nach den ausländerfeindlichen Ausschreitungen mit mehreren Toten in Südafrika sollen nun Soldaten für Sicherheit sorgen. Die Armee werde „zur Abschreckung“ in das Township Alexandra in Johannesburg entsandt, sagte Verteidigungsministerin Nosiviwe Mapisa-Nqakula am Dienstag bei einem Besuch in dem Armenviertel. Auch in der Provinz KwaZulu-Natal werden nach Angaben der Ministerin Truppen stationiert. In der Hafenstadt Durban hatten die Unruhen Anfang April begonnen.

Schottische SNP rückt ins Zentrum des Wahlkampfes

Im britischen Wahlkampf zur Unterhauswahl am 7. Mai spitzen sich die Diskussionen mehr und mehr auf die Rolle der schottischen Unabhängigkeitspartei SNP zu. Wahlforscher geben der Partei, die für eine Loslösung Schottlands vom Vereinigten Königreich eintritt, bis zu 50 Sitze im neuen Westminster-Parlament.

Damit hätten die eher sozialdemokratisch ausgerichteten Schotten nach bisherigen Prognosen das Potenzial, den Sturz der amtierenden konservativ-liberalen Regierung von Premierminister David Cameron zu betreiben.