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Politik II

USA: Republikaner Jeb Bush besucht Berlin ++ Südafrika: Sieben Tote bei Angriffen auf Immigranten ++ Somalia: Anschlag auf Bus des Kinderhilfswerks Unicef

Republikaner Jeb Bush besucht Berlin

Der voraussichtliche US-republikanische Präsidentschaftsbewerber Jeb Bush kommt nach Deutschland. Der 62-Jährige werde im Juni an einer Konferenz des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin teilnehmen, teilte seine Sprecherin am Montag mit. Weitere Termine würden bald bekannt gegeben. Der Sohn und Bruder der ehemaligen Präsidenten George Bush und George W. Bush, der bis 2007 Gouverneur von Florida war, wird laut Medienberichten wahrscheinlich bald seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im November 2016 erklären.

Sieben Tote bei Angriffen auf Immigranten

Bei andauernden Angriffen auf Einwanderer in Südafrika sind nach Angaben von Präsident Jacob Zuma sieben Menschen ums Leben gekommen. Wegen der Krise wurde eine Zeremonie verschoben, bei der nach Angaben von Zumas Büro Südafrikanern und Ausländern die höchste offizielle Ehre verliehen wird. Die Verschiebung sei notwendig, damit das Land um die Opfer von Gewalt gegen Immi- granten trauern könne. Die jährliche Zeremonie sollte ursprünglich am 27. April stattfinden. An diesem Feiertag wird an die Wahlen von 1994 erinnert, die das Ende der Apartheid bedeuteten.

Anschlag auf Bus des Kinderhilfswerks Unicef

Ein islamistischer Selbstmordattentäter in Somalia hat sich in einem Mini-Bus des UN-Kinderhilfswerks Unicef in die Luft gesprengt und mindestens neun Menschen mit in den Tod gerissen. Die Opfer des Anschlags in der Stadt Garoowe, der Hauptstadt des autonomen Bundesstaats Puntland, seien somalische und ausländische UN-Mitarbeiter, darunter auch Kenianer, sagte Polizeisprecher Mohamed Ali am Montag. Der Täter habe offenbar auch für die UN gearbeitet, betonte der Polizeichef der Stadt.