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Politik II

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Mexiko: Gefährliches radioaktives Material gestohlen ++ Jemen: UN-Sondergesandter reicht seinen Rücktritt ein ++ Griechenland: Bergarbeiter demonstrieren in Athen für ihre Jobs ++ Kenia: Regierung baut Zaun an Grenze zu Somalia

Gefährliches radioaktives Material gestohlen

Nach dem erneuten Diebstahl von gefährlichem radioaktiven Material in Mexiko ist in fünf Bundesstaaten der Alarmzustand ausgerufen worden. Das radioaktive Iridium-192, das für industrielle Zwecke genutzt wurde, sei in Cárdenas im südlichen Bundesstaat Tabasco entwendet worden, teilte das Innenministerium am Mittwoch (Ortszeit) in Mexiko-Stadt mit. Das Material war den Angaben zufolge in einem Container auf einem Kleinlaster transportiert worden.

UN-Sondergesandter reicht seinen Rücktritt ein

Inmitten des Konflikts im Jemen sieht sich der zuständige UN-Sondergesandte Jamal Benomar zum Rücktritt gezwungen. Benomar habe um seine Versetzung gebeten, teilte die UNO am Mittwoch (Ortszeit) in New York mit. Nach Angaben eines UN-Vertreters hat der 58-jährige marokkanische Diplomat den Rückhalt der arabischen Golfstaaten verloren. Unterdessen rief Vizepräsident Chaled Bahah alle jemenitischen Soldaten auf, sich von der schiitischen Rebellion abzuwenden.

Bergarbeiter demonstrieren in Athen für ihre Jobs

Tausende griechische Arbeiter einer Goldmine haben am Donnerstag in Athen für die Erhaltung ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die Links-Rechts-Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte nach ihrem Wahlsieg Ende Januar den weiteren Ausbau der Goldmine nahe Skouries auf der nordgriechischen Touristenhalbinsel Chalkidiki gestoppt. Eine Schließung wurde nicht ausgeschlossen. Die Regierung schlug sich damit auf die Seite zahlreicher Einwohner der Region, die eine Umweltkontaminierung befürchten.

Regierung baut Zaun an Grenze zu Somalia

Im Kampf gegen die somalische Schabab-Miliz hat Kenia mit dem Bau einer Sicherheitsbarriere entlang der bisher äußerst durchlässigen Grenze zum Nachbarland begonnen. Der Zaun soll nach Behördenangaben vom Donnerstag etwa 700 Kilometer lang sein. Er werde durch „verschiedene Hindernisse wie einen Graben und einer Straße für Grenzpatrouillen“ ergänzt, sagte der Direktor für Immigrationsangelegenheiten, Gordon Kihalangwa. Mitglieder einer staatlichen Jugendorganisation begannen Anfang der Woche mit dem Bau der Barriere.