Nachrichten

Politik II

Kuba: Fidel Castro zeigt sich wieder öffentlich ++ Russland: Moskau stationiert Abwehrraketen in der Arktis ++ USA: FBI-Agenten müssen Fitnesstest machen

Fidel Castro zeigt sich wieder öffentlich

Kubas Revolutionsführer Fidel Castro hat sich nach 14 Monaten erstmals wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Die staatliche kubanische Zeitung „Granma“ veröffentlichte am Sonnabend vier fast identische Fotos, die den 88-Jährigen beim Händeschütteln mit Jugendlichen zeigen. Das Treffen soll bereits am Montag stattgefunden haben. Castro begrüßt auf den Fotos aus dem Fenster eines Kleinbusses heraus eine Delegation von Jugendlichen aus Venezuela, die sich in Havanna aufhält. Der Ex-Staatschef ist mit einem blauen Trainingsanzug bekleidet und trägt ein Basecap.

Moskau stationiert Abwehrraketen in der Arktis

Russland baut seine Militärpräsenz in der Arktis weiter aus. Die Armee habe in der rohstoffreichen Region Abwehrraketensysteme vom Typ Panzir stationiert, teilte Generalmajor Kirill Makarow Moskauer Medien zufolge mit. Es gehe um einen Schutz der „Nordflanke“ des Landes. Geplant sei auch die Verlegung von Kampfjets des Typs MiG-31. Auf der im Nordpolarmeer liegenden Insel Nowaja Semlja soll zudem ein Frühwarnsystem entstehen. Russland will mit einer zunehmenden Militärpräsenz in dem Gebiet auch seine Ansprüche auf die dort vermuteten Bodenschätze untermauern.

FBI-Agenten müssen Fitnesstest machen

Die rund 13.500 Agenten der US-Bundespolizei FBI müssen erstmals seit 16 Jahren wieder einen Fitnesstest absolvieren. Grund sei die Vernachlässigung des körperlichen Trainings nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Wie die „New York Times“ berichtet, macht sich FBI-Chef James Corney Sorgen um die Einsatzbereitschaft der Truppe. „Das Leben unserer Kollegen und das Leben derjenigen, die Sie beschützen, hängt von Ihrer Fähigkeit ab, zu rennen, zu kämpfen und zu schießen“, mahnte Corney in einem Rundschreiben.