Rohstoffe

Kritik an Fracking-Plänen der Bundesregierung

Ein Bündnis aus Umweltverbänden, Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmensvertretern hat die Pläne der Bundesregierung zum Fracking in Deutschland scharf kritisiert. Die geplanten Regelungen würden keinen ausreichenden Schutz für Umwelt, Mensch und Natur gewährleisten, sagte die Generalsekretärin des Deutschen Naturschutzrings, Liselotte Unseld, am Montag in Berlin. Nach den Plänen von Umweltministerin Barbara Hendricks und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (beide SPD) soll Fracking von Gas beispielsweise in Schiefergestein oberhalb von 3000 Metern verboten werden. Allerdings soll es möglich sein, Bohrungen zu wissenschaftlichen Zwecken auch in geringer Tiefe durchzuführen.