Terror

IS-Kämpfer fliehen in Burka vor Gefecht um Tikrit

Dutzende IS-Kämpfer haben offenbar versucht, in Frauenkleidern aus der von Regierungstruppen belagerten irakischen Stadt Tikrit zu entkommen.

Zwanzig von ihnen seien am Montag vom irakischen Militär in der nordirakischen Stadt Bakub festgenommen worden, berichtete die „Jerusalem Post“ unter Berufung auf Armeesprecher Ghalib al-Jubouri. Bilder der als Frauen verkleidete IS-Kämpfer auf Instagramm sorgten im Internet für Spott und Häme: „Jihadi Joans“ nennt sie der britische „Daily Mirror“ in Anlehnung an den britischstämmigen IS-Schlächter Mohammed Emwazi alias „Jihadi John“. Ob es sich bei den Männern allerdings tatsächlich um IS-Terroristen handelt, konnte bislang noch nicht bestätigt werden. Unterdessen hat die Terrormiliz IS in Tikrit vier Zivilisten geköpft. Die sunnitischen Extremisten verbreiteten am Dienstag im Internet Bilder, auf denen zu sehen war, wie IS-Anhänger ihren Opfern mit Messern die Kehlen durchschneiden. Den Männern wurde vorgeworfen, sie hätten Zellen zur Rekrutierung von IS-Gegnern gebildet. Irakische Medien berichteten, unter den Toten seien ein lokaler Parlamentsabgeordneter, ein hochrangiger Polizist und ein Journalist gewesen.