Energiewende

Merkel will in Japan über erneuerbare Energien sprechen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am späten Sonntagabend zu einem Kurzbesuch in Tokio eingetroffen.

Dort kommt sie am Montagmorgen mit Kaiser Akihito und anschließend mit dem rechtskonservativen Regierungschef Shinzo Abe zusammen. Ferner spricht sie mit japanischen Finanzinvestoren und hält eine außen- und europapolitische Grundsatzrede bei der Stiftung der zweitgrößten japanischen Tageszeitung „Asahi Shimbun“.

Hauptgrund für die Reise ist die Vorbereitung des G7-Gipfels unter deutscher Präsidentschaft im Juni mit den Themen Klimaschutz, Finanzpolitik, Gesundheit, Gleichberechtigung, Ukraine-Konflikt und Terror. Bevor sie am Dienstag zurückfliegt, trifft sie noch Vertreter der Opposition und Frauen in Führungspositionen. Merkel wird von einer kleinen Delegation hochrangiger Vertreter von Dax-Unternehmen, Mittelstandsbetrieben und Finanzwirtschaft begleitet. Vier Jahre nach dem Reaktorunfall in Fukushima will sie auch über den Ausbau erneuerbarer Energien sprechen. Sie glaube, wie Deutschland sollte Japan „auch diesen Weg gehen – und geht ihn ja auch“, sagte Merkel.