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Islamkritiker: Lutz Bachmann wieder im Pegida-Vorstand ++ PKW-Maut: Drei Milliarden Euro von Deutschen erwartet

Lutz Bachmann wieder im Pegida-Vorstand

Einen Monat nach seinem Rückzug von der Führungsspitze der islamkritischen Pegida-Bewegung ist Lutz Bachmann zurück. In geheimer Wahl sei beschlossen worden, „dass Lutz weiter als einer von drei Vorständen fungiert“, hatte der Verein am Sonntag auf seiner Facebook-Seite mitgeteilt. Laut „Bild“-Zeitung wurde er zum Vereinschef bestimmt. Bachmann, Mitgründer der Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes und über Monate das bekannteste Gesicht der Dresdner Islamkritiker, war über die Veröffentlichung eines Fotos mit „Hitler-Bärtchen“ und Facebook-Posts mit menschenverachtenden Beleidigungen gegen Ausländer gestolpert.

Drei Milliarden Euro von Deutschen erwartet

Das Bundesverkehrsministerium erwartet aus der geplanten Pkw-Maut jährlich 3,19 Milliarden Euro von inländischen Autobesitzern. Davon dürften 1,76 Milliarden Euro auf Benzin-Modelle und 1,43 Milliarden Euro auf Diesel-Fahrzeuge entfallen, wie aus der am Montag im Internet veröffentlichten Einnahmeprognose hervorgeht. Inländischen Autobesitzern soll die Maut aber über Reduzierungen bei der Kfz-Steuer voll ausgeglichen werden, so dass sie nicht zusätzlich belastet werden. Bei Fahrern aus dem Ausland rechnet das Ministerium damit, dass die vorgesehene Zwei-Monats-Maut für 22 Euro kaum genutzt wird. Sie floss daher gar nicht in die Prognose ein.