Nachrichten

Politik II

Israel: Netanjahu kritisiert Atomgespräche mit Teheran ++ Schweden: Journalist in Syrien freigelassen ++ Nigeria: Armee erobert Stadt Baga von Boko Haram zurück

Netanjahu kritisiert Atomgespräche mit Teheran

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Atomgespräche mit dem Iran scharf kritisiert. „Die Tatsache, dass der Iran weiterhin auf der ganzen Welt an mörderischen Terroraktivitäten beteiligt ist, hindert die Weltgemeinschaft nicht daran, weiter über ein Abkommen zu verhandeln, das (Teheran) die Entwicklung nuklearer Waffen ermöglichen wird“, sagte Netanjahu. Nach dem bisherigen Zeitplan wollen der Iran und die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland ein Abkommen bis März erreichen.

Journalist in Syrien freigelassen

Die schwedische Regierung hat die Freilassung eines schwedischen Journalisten bestätigt, der von syrischen Regierungstruppen vor einer Woche festgenommen worden war. Eine Sprecherin des Außenministeriums in Stockholm, Ulla Jacobsson, sagte am Sonntag, über die Freilassung von Joakim Medin hinaus habe sie keine Details. Medin sagte der Boulevardzeitung „Expressen“, sein Dolmetscher und er seien von Regierungssoldaten im kurdischen Teil Syriens gefangen genommen worden. „Expressen“ zufolge wurde Medin am Sonnbend nach einer Woche freigelassen.

Armee erobert Stadt Baga von Boko Haram zurück

Nigerias Armee hat nach eigenen Angaben die Stadt Baga zurückerobert, die seit Anfang Januar von der Terrororganisation Boko Haram kontrolliert wurde. Mit Bombardements aus der Luft und einem zeitgleichen Vorstoß zu Land seien die Islamisten vertrieben worden, teilte ein Armeesprecher am Wochenende in der Hauptstadt Abuja mit. Dabei seien zahlreiche Terroristen ums Leben gekommen, unter anderem bei dem Versuch, sich schwimmend über den Tschadsee in Sicherheit zu bringen. Unabhängige Bestätigungen über die Einnahme lagen am Sonntag noch nicht vor.