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Politik II

Afghanistan: 20 Polizisten sterben bei Taliban-Angriff ++ Kamerun: 100 Kämpfer der Terrormiliz Boko Haram getötet ++ Indien: Premier Modi will religiöse Minderheiten schützen ++ Japan: 25 Milliarden Cyberangriffe auf die Regierung

20 Polizisten sterben bei Taliban-Angriff

Beim Angriff eines Taliban-Selbstmordkommandos auf eine Polizeistation in der ostafghanischen Provinzhauptstadt Pul-e-Alam sind mindestens 20 Polizisten getötet worden. Auch die vier Angreifer seien bei den Gefechten am Dienstag ums Leben gekommen, sagte Polizeisprecher Din Mohammad Darwish in der Provinz Logar. Demnach gelang es einem Talibankämpfer, während des Mittagessens in die Kantine vorzudringen und dort das Feuer zu eröffnen. Danach sprengte er sich in die Luft.

100 Kämpfer der Terrormiliz Boko Haram getötet

Die Streitkräfte Kameruns haben nach eigenen Angaben mehr als 100 Kämpfer der islamistischen Terrororganisation Boko Haram getötet. Zudem seien im Norden des Landes Hunderte Terroristen festgenommen worden, sagte der verantwortliche Kommandeur, Oberst Joseph Nouma, am Dienstag. Bei den Kämpfen nahe dem Ort Gnam-Gnam bei Waza an der nigerianischen Grenze wurden seit Montag auch fünf kamerunische Soldaten getötet und acht weitere verletzt.

Premier Modi will religiöse Minderheiten schützen

Indiens Premierminister Narendra Modi hat Hass und Gewalt gegen religiöse Minderheiten verurteilt. „Meine Regierung wird nicht zulassen, dass religiöse Gruppen, gleich ob sie zur Mehrheit oder Minderheit gehören, zum Hass gegen andere Gruppen aufrufen“, sagte Modi bei einem Treffen mit katholischen Christen am Dienstag in Neu Delhi. Der Politiker erinnerte daran, dass Indien die Heimat vieler Religionen und spiritueller Strömungen sei.

25 Milliarden Cyberangriffe auf die Regierung

Auf die japanische Regierung und ihre Einrichtungen sind 2014 mehr als 25 Milliarden Cyberangriffe verübt worden. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag unter Berufung auf das Nationale Institut für Informations- und Kommunikationstechnologie meldete, zielte eine wachsende Zahl von Angriffen auf Router, Sicherheitskameras und andere mit dem Internet verbundene Systeme. 40 Prozent der Attacken kamen aus China. Auch Südkorea, Russland und die USA waren prominent vertreten.