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Demonstration: Hunderte protestieren in Dresden gegen Neonazis ++ Platzmangel: Flüchtlinge in Trier werden in Zelten untergebracht

Hunderte protestieren in Dresden gegen Neonazis

Mehrere Hundert Menschen haben sich in Dresden einem Aufmarsch von Neonazis entgegengestellt. Noch vor dem Beginn des von Rechtsextremen angemeldeten Demonstrationszuges versammelten sich am Sonntag deren Gegner, um gegen den Missbrauch des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg zu protestieren. Etwa 70 Neonazis wurden von der Polizei zum Theaterplatz vor der Semperoper geführt, wo die Demonstration um 16.30 Uhr beginnen sollte. Zwischenfälle habe es zunächst nicht gegeben, sagte ein Sprecher.

Flüchtlinge in Trier werden in Zelten untergebracht

Aus Platznot werden in Rheinland-Pfalz seit Sonntag neu ankommende Flüchtlinge erstmals in Zelten untergebracht. „Die Nacht konnten wir noch mit letzten Reserven überbrücken. Zur Stunde ziehen die Ersten in die beheizten Zelte ein“, sagte Bernhard Jocher von der Caritas am Sonntag in Trier. Eine Sprecherin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hatte schon am Sonnabend betont: „Wir haben kein andere Wahl.“ Erst am Mittwoch würden Flüchtlinge wieder in Kommunen verteilt.