Extremismus

Pegida sagt Demonstration am Rosenmontag ab

Die islamfeindliche Pegida-Bewegung demonstriert am Rosenmontag doch nicht in Düsseldorf.

Wie die Düsseldorfer Polizei mitteilte, sagte die Anmelderin Melanie Dittmer die ursprünglich für diesen Tag geplante Dügida-Demonstration am Dienstag ab. Zuvor habe die Polizei ihr angekündigt, die Veranstaltung unter den gegebenen Umständen zu verbieten. Ein Verbot hatten Vertreter der lokalen Politik, Einzelhändler, Gastronomen und die Rheinbahn mit Blick auf die Karnevalsfeiern gefordert.

In einer Videobotschaft auf der Facebook-Seite der Gruppe begründete die Anmelderin Dittmer die Absage mit dem Wunsch von Dügida-Teilnehmern, Karneval zu feiern. Sie rief Unterstützer dazu auf, sich an den Karnevalstagen als Mohammed, Salafist oder Terrorist zu verkleiden. Die nächste Demonstration des islamfeindlichen Bündnisses kündigte sie für den 23. Februar an. Zur letzten Dügida-Demonstration am Montagabend waren nur rund 90 Teilnehmer gekommen.

Anhänger der Pegida-Bewegung in Karlsruhe meldeten hingegen zum ersten Mal eine Demonstration an. Für einen Pegida-Spaziergang am 24. Februar wurden dem Ordnungsamt der Stadt 200 Teilnehmer angekündigt, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. Gleichzeitig riefen Karlsruher Pegida-Gegner zu einer Gegenkundgebung auf.