Krieg

US-Geisel bei Bombenangriff in Syrien getötet

In einer angeblich von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) stammenden Erklärung heißt es, bei jordanischen Luftangriffen in Syrien sei eine als Geisel genommene Amerikanerin ums Leben gekommen.

Die Frau wurde als Kayla Jean Mueller identifiziert. Sie sei am Freitag während muslimischen Gebeten getötet worden. Der Bericht konnte nicht von unabhängiger Seite verifiziert werden. Eine Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats der US-Regierung, Bernardette Meehan, sagte, dem Weißen Haus lägen bislang keine Beweise vor, die die Behauptungen untermauerten. Man sei aber „zutiefst besorgt“ wegen der Berichte. Die mutmaßliche IS-Mitteilung erschien auf einer Extremisten-Webseite, die häufig von der Terrormiliz verwendet wird. Die Luftangriffe ereigneten sich den Angaben zufolge am Rand der nordsyrischen Stadt Rakka, der Hochburg der Terrorgruppe.

In Jordanien stellten sich am Freitag mehrere Tausend Demonstranten hinter den Kurs des Königshauses und forderten verstärkte Luftangriffe auf Stützpunkte des IS. Auch Königin Rania war unter den Demonstranten.