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Autos: Dobrindt für Projekt mit Alkohol-Wegfahrsperren ++ NRW-Innenminister: Jäger fuhr Dienstwagen ohne Zulassung

Dobrindt für Projekt mit Alkohol-Wegfahrsperren

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat ein erstes Testprojekt zum Einsatz von Wegfahrsperren für betrunkene Autofahrer angekündigt. „Dazu werden wir einen Modellversuch starten“, sagte der Minister der „Bild“-Zeitung. Die Sperren erhöhten die Verkehrssicherheit und hälfen Alkoholsündern dabei, wieder verantwortungsvoll am Verkehr teilzunehmen. Demnach könnten Autofahrer, die aufgrund alkoholbedingter Vorfälle den Führerschein verloren haben und eine medizinisch-psychologische Untersuchung erfolgreich absolviert haben, ihre Fahrerlaubnis unter der Bedingung zurückerhalten, dass sie ein sogenanntes Alko-Lock in ihren Wagen einbauen.

Jäger fuhr Dienstwagen ohne Zulassung

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) ist drei Wochen mit einem Dienstwagen ohne Zulassung unterwegs gewesen. Jäger habe eine Dienstlimousine vom 22. Dezember bis 12.Januar nach den Kraftfahrzeugrichtlinien der Landesregierung privat genutzt, schreibt die „Bild“-Zeitung. Durch ein Versehen habe der Minister aber einen Wagen ausgehändigt bekommen, der wegen des auslaufenden Leasingvertrags bereits abgemeldet war. „Für den Minister war die Abmeldung nicht erkennbar“, sagte Regierungssprecher Thomas Breustedt der „Bild“-Zeitung. Die Landesregierung benutze gleichbleibende Kennzeichen, die bei der Abmeldung nicht entwertet würden.