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Edathy-Affäre: SPD erhöht Druck auf Hartmann ++ Bundeswehr: A400M der Bundeswehr nicht einsatzbereit ++ Wohlfahrtsverbände: Auch Betroffene für den Armutsbericht hören

SPD erhöht Druck auf Hartmann

In der Edathy-Affäre gerät Michael Hartmann (SPD) auch in den eigenen Reihen stärker unter Druck. Der Chef von Hartmanns SPD-Landesverband in Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, verlangte von dem Abgeordneten, Zweifel an dessen Rolle in der Kinderporno-Affäre auszuräumen: „Es ist, glaube ich, an Michael Hartmann, in der nächsten Woche die Fragezeichen, die bestehen, aufzulösen.“

A400M der Bundeswehr nicht einsatzbereit

Die bislang einzige Transportmaschine der Bundeswehr des Typs A400M ist nach einem Bericht des Magazins „Spiegel“ nicht mehr einsatzbereit. Die Landescheinwerfer seien defekt, der Hersteller Airbus könne aber noch keinen Ersatz liefern. Die Auslieferung der ersten Maschine im Dezember hatte sich jahrelang verzögert, Termine für weitere benötigte Auslieferungen sind derzeit unklar.

Auch Betroffene für den Armutsbericht hören

Die Nationale Armutskonferenz hat die Bundesregierung aufgefordert, in ihrem nächsten Armuts- und Reichtumsbericht auch arme Menschen selbst zu Wort kommen zu lassen. Nur sie könnten „den Erfahrungshorizont von Armut und Ausgrenzung“ beisteuern, der hinter aller Statistik stecke, sagte der Sprecher der Armutskonferenz, der Kölner Caritasdirektor Frank Hensel, am Freitag in Köln.