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Politik II

Frankreich: Hollande empfing Angehörige der Terroropfer ++ Spanien: Vier Terrorverdächtige in Exklave Ceuta festgenommen ++ Großbritannien: Kirche von England weiht erste Frau zur Bischöfin ++ Jemen: Huthi-Rebellen gehen gegen Demonstranten vor

Hollande empfing Angehörige der Terroropfer

Frankreichs Staatspräsident François Hollande hat Angehörige der 17 Todesopfer islamistischer Terrorakte von Paris am Sonntag im Élysée-Palast empfangen. Auch die bei der Attentatsserie vor zweieinhalb Wochen verletzten oder als Geiseln genommenen Menschen waren eingeladen. Regierungschef Manuel Valls sowie mehrere Minister und der Pariser Staatsanwalt François Molins waren nach Medienberichten zu dem Empfang hinter verschlossenen Türen gekommen.

Vier Terrorverdächtige in Exklave Ceuta festgenommen

Spanische Sicherheitskräfte haben in der nordafrikanischen Exklave Ceuta gegenüber von Gibraltar vier Terrorverdächtige festgenommen. Nach Angaben des Innenministeriums in Madrid stehen die Männer in Verdacht, einem islamistischen Netz anzugehören und Anschläge in Spanien geplant zu haben. Nach den Attacken von Paris in diesem Monat hatten auch die spanischen Behörden ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.

Kirche von England weiht erste Frau zur Bischöfin

Als erste Bischöfin der anglikanischen Kirche von England wird am Montag Libby Lane in ihr Amt eingeführt. Die 48-jährige Gemeindepfarrerin aus Hale bei Manchester wird neue Bischöfin in Stockport. Ihre feierliche Amtseinführung in der Kathedrale von York gilt als historischer Schritt für die Kirche in England. Libby Lane ist Mutter zweier Kinder und mit einem anglikanischen Geistlichen verheiratet.

Huthi-Rebellen gehen gegen Demonstranten vor

Huthi-Rebellen haben am Sonntag in der jemenitischen Stadt Sanaa eine Demonstration gegen sie mit Gewalt verhindert. Sie trieben eine Handvoll Demonstranten mit Schüssen in die Luft auseinander, zerschlugen die Fotokameras von Journalisten und nahmen elf Personen fest. Zu einer anderen Kundgebung hatten sich rund 200 Teilnehmer auf einem zentralen Platz der Hauptstadt versammelt, um von dort zum Präsidentenpalast zu ziehen.