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Politik II

Ukraine: Zehn Tote bei Angriff auf Bus in Ostukraine ++ Kamerun: Armee schlägt Angriff von Boko Haram zurück ++ Griechenland: Rettungsprogramm für Athen wird wohl verlängert ++ Ägypten: Gericht hebt letztes Urteil gegen Mubarak auf ++ Kuba: Fidel Castro schreibt Brief an Maradona

Zehn Tote bei Angriff auf Bus in Ostukraine

Beim Beschuss eines Reisebusses in der Ostukraine sind nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen getötet worden. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Wolnowacha südlich der Industriemetropole Donezk, wie die Behörden am Dienstag erklärten. Die Ukraine machte die prorussischen Kämpfer für den Angriff auf den Bus verantwortlich, was diese zurückwiesen.

Armee schlägt Angriff von Boko Haram zurück

In Westafrika wächst die Angst, die nigerianische Terrormiliz Boko Haram könnte ihre Vorstöße auf die Nachbarländer verstärken. Kameruns Armee hat am Dienstag einen Angriff der Islamisten zurückgeschlagen. Dabei seien 143 Boko-Haram-Kämpfer getötet worden. Auf Kameruns Seite sei ein Soldat gefallen. Kommunikationsminister Tchiroma Bakary rief zu Wachsamkeit auf.

Rettungsprogramm für Athen wird wohl verlängert

Griechenland wird wegen der Wahl am 25. Januar wohl länger unter dem internationalen Rettungsschirm bleiben als geplant. Die neue Regierung habe bis Ende Februar Zeit, die Überprüfung des Reformprogrammes abzuschließen, sagte Finanzminister Gikas Hardouvelis am Dienstag. „Das ist nicht viel Zeit, und die europäischen Partner verlangen wahrscheinlich eine Verlängerung.“

Gericht hebt letztes Urteil gegen Mubarak auf

Wenige Monate nach dem Freispruch vom Vorwurf der Beihilfe zum Mord ist ein weiteres Urteil gegen Ägyptens Ex-Präsidenten Husni Mubarak aufgehoben worden. Ein Berufungsgericht in Kairo kassierte am Dienstag eine Verurteilung zu drei Jahren Haft wegen Korruptionsvorwürfen. Das Verfahren soll nun neu aufgerollt werden. Der 86-Jährige bleibt aber offenbar vorerst weiter in Haft.

Fidel Castro schreibt Brief an Maradona

Kubas Revolutionsführer und früherer Staatspräsident hat einem Medienbericht zufolge mit einem Brief an Fußballlegende Diego Maradona ein Lebenszeichen von sich gegeben. Das lateinamerikanische TV-Netzwerk Telesur zeigte Fotos des argentinischen Sportstars mit dem von Castro unterschriebenen Schreiben. Es war die erste Neuigkeit des „Máximo Lider“ seit fast drei Monaten.