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Politik II

Pakistan: Armee tötet 55 Extremisten bei Militäroffensive ++ USA: Zehntausende bei Beisetzung des New Yorker Polizisten ++ Iran: Militär testet eine „Selbstmord“-Drohne ++ Vatikan: Ukrainische Femen-Aktivistin wieder auf freiem Fuß ++ Liberia: Früherer Fußball-Star schlägt Präsidentensohn bei Wahlen

Armee tötet 55 Extremisten bei Militäroffensive

Bei Luftschlägen und Gefechten im Nordwesten Pakistans sind nach Angaben des Militärs 55 Extremisten getötet worden. Mindestens 16 Taliban-Kämpfer seien am Sonnabend bei Zusammenstößen mit der Armee an Kontrollposten im Stammesgebiet Orakzai ums Leben gekommen, teilten die Streitkräfte mit. Demnach wurden bei einer Militäroffensive in Nord-Waziristan 39 Extremisten getötet und ein unterirdisches Munitionslager zerstört.

Zehntausende bei Beisetzung des New Yorker Polizisten

Zehntausende Polizisten haben am Sonnabend in New York an der Beisetzung ihres umgebrachten Kollegen Rafael Ramos teilgenommen. „Dieser Mord hat die Seele des ganzen Landes berührt“, sagte US-Vizepräsident Joe Biden bei der Trauerfeier in der Ostküsten-Metropole. Hunderte Polizisten demonstrierten Bürgermeister Bill de Blasio ihre Verachtung, indem sie ihm bei seiner Ansprache den Rücken zukehrten.

Militär testet eine „Selbstmord“-Drohne

Der Iran hat bei seinem Manöver in der Straße von Hormus am Persischen Golf erstmals eine sogenannte Selbstmord-Drohne eingesetzt. Das unbemannte Flugzeug sei eine „mobile Bombe“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur am Samstag Heereschef General Ahmad Resa Purdastan. Die Drohne mit der Bezeichnung Jasir wurde den Angaben zufolge konzipiert, um auf Ziele auf dem Boden oder Schiffe zu fallen.

Ukrainische Femen-Aktivistin wieder auf freiem Fuß

Der Vatikan hat eine ukrainische Femen-Aktivistin freigelassen, die vor zwei Tagen barbusig auf dem Petersplatz aufgetreten war und die Figur des Jesuskindes aus der im Freien stehenden Krippe genommen hatte. Vatikansprecher Federico Lombardi sagte am Sonnabend, der Staatsanwalt des Heiligen Stuhls habe sich mit der Aktivistin getroffen und ihre Freilassung angeordnet. Sie darf den Kirchenstaat nie wieder betreten.

Früherer Fußball-Star schlägt Präsidentensohn bei Wahlen

Bei den Senatswahlen in Liberia hat sich ein früherer Fußballprofi überraschend klar gegen den Sohn der Präsidentin des westafrikanischen Landes durchgesetzt. Sportlegende George Weah sicherte sich im Bezirk Montserrado 78 Prozent der Stimmen, wie aus dem am Sonnabend veröffentlichten amtlichen Endergebnis hervorging. Präsidentensohn Robert Sirleaf hingegen kam nur auf knapp elf Prozent der 127.000 gültigen Stimmen.