Terrorakt

Deutscher bei Anschlag in Kabuler Schule getötet

Bei einem Selbstmordanschlag in einer Schule in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist offenbar ein Deutscher getötet worden.

20 weitere Menschen wurden dabei am Donnerstag verletzt, einige von ihnen schwer, wie der Kabuler Polizeichef Abdul Rahman Rahimi mitteilte. Das Auswärtige Amt in Berlin wollte zunächst nicht bestätigen, dass es sich bei dem getöteten Ausländer um einen Deutschen handelt. Ein 15 oder 16 Jahre alter Jugendlicher hatte sich nach Angaben des Polizeichefs in der Aula einer Schule in die Luft gesprengt. „Er hatte sich unter die Zuschauer einer Theateraufführung gemischt“, sagte Rahimi. Die von der französischen Regierung errichtete Schule ist eine von zweien, in denen Französisch als Fremdsprache unterrichtet wird. Sie befindet sich in der Nähe des Präsidentenpalastes und des afghanischen Außenministeriums. Frankreichs Außenminister Laurent Fabius sprach in Paris von mehreren Toten und zahlreichen Verletzten. Er verurteilte den Terrorakt aufs Schärfste.