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Buch-Deal: Schröder äußert sich nicht zu Maschmeyer-Honorar ++ Untersuchungsausschuss: Edathy muss als Zeuge erscheinen

Schröder äußert sich nicht zu Maschmeyer-Honorar

Zu dem umstrittenen Buch-Deal mit Carsten Maschmeyer will sich Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) nicht äußern. Auf Anfrage teilte das Büro Schröders schriftlich mit: „Zu diesem Bericht gibt es keine Stellungnahme von Herrn Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder.“ Maschmeyer soll Schröder nach einem „Stern“-Bericht rund zwei Millionen Euro für die Rechte an der Autobiografie gezahlt haben. Bisher war von einer Million Euro die Rede. Das Magazin beruft sich auf Tausende vertrauliche Dokumente, die belegen würden, wie nah sich Schröder und der damalige Chef des Finanzdienstleisters AWD schon zu Zeiten der rot-grünen Bundesregierung gekommen seien.

Edathy muss als Zeuge erscheinen

Der Untersuchungsausschuss des Bundestages zur Edathy-Affäre wird wohl auch dann auf dem Erscheinen des früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy bestehen, wenn dieser die Aussage verweigern sollte. Das verlautete am Rande eine Ausschusssitzung. Edathy ist für den 18. Dezember als Zeuge geladen worden. Demnächst soll in Hannover gegen ihn ein Prozess wegen des Besitzes von Kinderpornografie beginnen. Der Untersuchungsausschuss soll klären, ob Edathy womöglich gewarnt worden war, dass gegen ihn ermittelt wird. Um dies festzustellen, sollen auch der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann aussagen.