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Politik II

Mexiko: Wütender Protest nach Tötung von 43 Studenten ++ Iran: Russland baut zwei weitere Atomkraftwerke ++ Israel: Mehr Sicherheit nach tödlichen Messerattacken

Wütender Protest nach Tötung von 43 Studenten

Aus Protest gegen den mutmaßlichen Mord an Dutzenden Studenten haben Tausende Demonstranten über Stunden den Flughafen des mexikanischen Urlaubsorts Acapulco blockiert und sich teils gewalttätige Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften geliefert. Angeführt wurden die Proteste von Eltern der 43 Studenten, die Ende September verschleppt und vermutlich getötet wurden. Der Fall hat die Wut der Menschen über korrupte Politiker und Behörden angefacht. Mehr als drei Stunden versperrten die Demonstranten den Zugang zu dem internationalen Flughafen.

Russland baut zwei weitere Atomkraftwerke

Russland baut zwei weitere Atomkraftwerke im Iran. Darüber hinaus sei eine Option auf sechs weitere Reaktoren vereinbart worden, erklärte der staatliche Atomkonzern Rosatom in Moskau. Unternehmenschef Sergej Kirijenko und der iranische Atomchef Ali Akbar Salehi unterzeichneten das Abkommen am Dienstag. Die beiden zugesagten Atommeiler sollen in Buschehr gebaut werden, dem Standort des ebenfalls von Russland errichteten ersten iranischen Kernkraftwerks. Rosatom betonte, dass die Reaktoren unter Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde gebaut würden.

Mehr Sicherheit nach tödlichen Messerattacken

Nach den beiden tödlichen Messerattacken durch Palästinenser in Tel Aviv und im Westjordanland verschärft Israel seine Sicherheitsvorkehrungen. In großen Städten seien zusätzliche Beamte stationiert worden, sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld am Dienstag. Am Montag war zunächst ein 20-jähriger israelischer Soldat in Tel Aviv niedergestochen worden. Er starb später im Krankenhaus. Im Westjordanland griff ein Mann mit einem Messer drei Israelis an und verletzte dabei eine 25-jährige Frau tödlich. In beiden Fällen waren die mutmaßlichen Täter Palästinenser.