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Vorstoß: Haltung gefährlicher Tiere soll verboten werden ++ Menschenrechte: Beschwerde in Brüssel gegen das Elterngeld

Haltung gefährlicher Tiere soll verboten werden

Das Halten gefährlicher Tiere wie Schlangen oder Skorpione in privaten Haushalten soll nach Ansicht von Politikern verschiedener Parteien verboten werden. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, fordern Bundestagsabgeordnete parteiübergreifend eine entsprechende gesetzliche Regelung. Es bestehe immer die Gefahr, dass solche Tiere aus ihren Käfigen entkämen, sagte Bärbel Höhn (Grüne). Der CSU-Politiker Artur Auernhammer sagte, er bezweifle, ob jeder Freizeit-Tierhalter sich der Gefahren bewusst sei. „Es kann nicht sein, dass Giftschlangen und Spinnen unkontrolliert in Deutschland unterwegs sind“, betonte der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe.

Beschwerde in Brüssel gegen das Elterngeld

Eine bayerische Familie hat beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Beschwerde gegen das Elterngeld eingereicht. Unterstützt wird sie dabei vom Verband Familienarbeit in Villingen-Schwenningen , berichtet der „Focus“. Die Mutter klagt, weil nach ihrer Ansicht die Elterngeldregelungen gegen die Artikel 8 und 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention verstoßen. Darin sind der Schutz des Familienlebens und ein Diskriminierungsverbot festgeschrieben. Die Höhe des Elterngeldes richte sich nach dem zuletzt erzielten Einkommen der Eltern, so die Klägerin. Mütter mit mehreren Kindern seien aber häufig geringfügig beschäftigt.