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Philippinen: Freigelassene Geiseln nun in deutscher Botschaft ++ Hongkong: Demonstranten errichten Barrikaden – viele Verletzte

Freigelassene Geiseln nun in deutscher Botschaft

Die zwei freigelassenen deutschen Geiseln auf den Philippinen sind in der deutschen Botschaft in Manila eingetroffen. Ein Privatflugzeug habe das Paar von Zamboanga im Süden in die Hauptstadt gebracht, wo sie am Morgen eintrafen, verlautete am Sonnabend aus philippinischen Behördenkreisen. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin bestätigte, dass sich die beiden Geiseln in Manila befinden. Sie seien in der Obhut des Botschafters und des Krisenbeauftragten der Bundesregierung und würden „medizinisch und psychologisch“ betreut. Der etwa 70 Jahre alte Mann und seine etwa 50 Jahre alte Partnerin waren vor sechs Monaten von der Extremistengruppe Abu-Sayyaf entführt worden.

Demonstranten errichten Barrikaden – viele Verletzte

Nach Zusammenstößen mit der Hongkonger Polizei haben regierungskritische Demonstranten erneut Barrikaden im Zentrum der Metropole errichtet. Trotz des Einsatzes von Schlagstöcken und Pfefferspray zogen sich die Polizisten am Sonnabend zurück. Protestteilnehmer bauten daraufhin Sperren aus Kisten und Zäunen auf. Bei den stundenlangen Auseinandersetzungen wurden Dutzende Menschen verletzt, darunter 18 Polizisten. Es gab mindestens 33 Festnahmen. Hongkongs Führung will den Dialog mit der Studentenbewegung unterdessen wieder aufnehmen. Es sei geplant, dass die Gespräche am Dienstagnachmittag stattfinden, sagte Hongkongs Vizeverwaltungschefin Carrie Lam.