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IS hält Tausende Sexsklavinnen

Verschleppt Die Terrormiliz IS hat nach Schätzungen der deutschen Hilfsorganisation Wadi mehrere Tausend Jesidinnen als Sexsklavinnen in ihrer Gewalt. Die IS-Kämpfer hätten im August im Nordirak systematisch Mädchen und Frauen der religiösen Minderheit verschleppt, sagte Wadi-Geschäftsführer Thomas von der Osten-Sacken. Sie würden entweder auf regelrechten Sklavenmärkten verkauft oder dienten dem „Vergnügen“ der IS-Anhänger.

Scharia „Wir kennen inzwischen relativ viele Familien, wo die weiblichen Familienmitglieder fehlen“, sagte der Nahost-Experte. Die wenigen Frauen, die fliehen konnten, erzählten „grauenvolle Geschichten“ von systematischer Vergewaltigung und Missbrauch. Gemäß der Auslegung der Scharia durch den IS stünden die Mädchen und Frauen den Dschihadisten „mehr oder weniger als Beute zur Verfügung“.